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Dr. Letizia Lamar

Botox-Behandlung

Welche Falten lassen sich mit Botulinumtoxin behandeln?

Botulinumtoxin wird vor allem für die Behandlung der Mimikfalten eingesetzt.
Die mimische Muskulatur strahlt mit ihren Fasern in die Gesichtshaut ein.
Werden diese Muskeln angespannt, entsteht durch Zug eine sichtbare Falte.

Dadurch können Emotionen wie Freude, Überraschung, Wut, Ärger ausgedrückt werden. Wird die Muskulatur über Jahre hin angespannt - dies geschieht oft unbewusst - kommt es zu einer dauerhaften Vertiefung der Gesichtsfalten, der Zornesfalte und von Krähenfüssen.

Wie wirkt das Botulinumtoxin?

Botulinumtoxin (BT) ist ein natürlich vorkommendes Bakterieneiweiß, das schon in minimalen Dosen hochwirksam ist. BT blockiert die Signalübertragung von Nerven zur Muskulatur und verhindert so, dass sich der Muskel anspannen kann.

Dies führt zu einer Entspannung und Glättung der Haut, die über die behandelten Muskulatur liegt. Andere Nervenfunktionen der Haut wie das Fühlen werden durch das BT nicht beeinflusst.

Welche Nebenwirkungen kann das BT haben?

Nebenwirkungen und Komplikationen sind sehr selten. Die Einstiche sind meistens nur für eine halbe Stunde bis zu einer Stunde schwach sichtbar. In Ausnahmefällen kann es nach der Faltenbehandlung zu leichten Schwellungen im Injektionsgebiet kommen, die nach 30 Minuten bis zu zwei Stunden wieder abklingen. Gelegentlich kommt als Nebenwirkung ein leichter Bluterguss vor.

Während der Injektion kann ein leichtes Brennen verspürt werden. Durch die Verwendung feinster Injektionsnadeln sind die Schmerzen jedoch gering. Bei sehr schmerzempfindlichen Personen kann eine lokale Betäubung mit einer anästhesierenden Creme erfolgen.

Wie lange hält die Wirkung an?

Die volle Wirkung von BT entfaltet sich drei bis fünf Tage nach der Injektion und hält drei bis sechs Monate an. Durch wiederholte Anwendungen wird erreicht, dass die Wirkung auf die Falten noch länger anhält.